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Aktuelles aus dem Amateurfunk

BNetzA informiert über Versand der Beitragsbescheide für Beitragsjahre 2017/2018

 

In einer Pressemitteilung informiert die Bundesnetzagentur über den Versand der Beitragsbescheide für die Beitragsjahre 2017 und 2018 an Funkamateure. "Die Bundesnetzagentur wird in den nächsten Wochen damit beginnen, Beitragsbescheide nach der Frequenzschutzbeitragsverordnung an die Inhaber von Frequenzzuteilungen zu versenden. Hierzu gehören auch ca. 62 000 Funkamateure, die für das ihnen zugeteilte Rufzeichen einen Beitragsbescheid erhalten", heißt es in der Pressemitteilung. Noch vor Veröffentlichung dieser Meldung seitens der Behörde hatte der DARC seine Mitglieder in einer Vorstandsinformation am 7. April über die anstehenden Gebühren informiert. Die Vorstandsinformation können Sie auf der DARC-Webseite DARC-Webseite nachlesen.

Zur Verwendung der Gebühren informiert die BNetzA wie folgt: "Über die jährlichen Frequenzschutzbeiträge werden Aufgaben und Leistungen finanziert, die die Bundesnetzagentur auf Grund gesetzlicher Regelungen wahrnimmt. Die jährlichen Beiträge werden nach den bei der Bundesnetzagentur je Funkdienst entstandenen Kosten für jedes Jahr rückwirkend bestimmt. Die nach der Frequenzschutzbeitragsverordnung zu zahlenden Beiträge sind aktuell bis zum Jahr 2018 ausgewiesen." Für die genannten Jahre beträgt die Beitragshöhe für Funkamateure insgesamt 34,52 €. Wie üblich an dieser Stelle der Hinweis, dass die Gebühr erst zu zahlen ist, sobald die Behörde die Beitragsbescheide postalisch zugesandt hat. Weitere Informationen zu Frequenzschutzbeiträgen hat die Bundesnetzagentur Bundesnetzagentur auf ihrer Webseite veröffentlicht.

 

 

Umfrage für die IARU: Jetzt mitmachen bis zum 23. Mai!

 

Am 3. Mai ist die Umfrage für die IARU auf der DARC-Webseite gestartet. Bisher haben sich 250 Personen an der Aktion beteiligt und Fragen zu Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken im Bereich des Amateurfunks in Deutschland beantwortet. Dafür ein herzliches Dankeschön! Um die IARU in ihrem Anliegen zu unterstützen, ist es wichtig, dass möglichst viele an der Befragung teilnehmen. Das vorbereitete Formular finden Sie auf der DARC-Webseite [3]. Bitte nehmen Sie sich fünf bis zehn Minuten Zeit, um Ihre Meinung mitzuteilen. Ziel der Umfrage ist es herauszufinden, wie man neue Funkamateure gewinnen kann bzw. welche Vorgehensweisen die IARU und ihre Mitgliedsverbände einleiten können, um ebendieses Ziel besser zu erreichen. Die Umfrage endet am Sonntag, den 23. Mai.

 

 

Erneut befristeter 60-m-Band-Betrieb in Neuseeland

 

Nach dem Ende der Freigabe von zwei Frequenzen im 60-m-Band für neuseeländische Funkamateure im Jahr 2020 ist dem Amateurfunkverband NZART in Verhandlungen mit der Regulierungsbehörde RSM ein Teilerfolg gelungen: Neuseeländischen Funkamateuren ist der befristete Betrieb im 60-m-Band gemäß WRC-15-Zuweisung erlaubt. Die maximal zulässige Leistung beträgt 15 W EIRP, also effektive isotrope Strahlungsleistung.

Wie beim ausgelaufenen 60-m-Versuch müssen alle Interessierten eine neue Sublizenz zu ihrer bestehenden Genehmigung beantragen. Die Sublizenz gilt für einen Zeitraum von zwölf Monaten, um der Regulierungsbehörde RSM die Möglichkeit zu geben, zu prüfen, ob es Probleme mit Interferenzen gibt. Wenn dies nicht der Fall ist, wird die NZART mit der RSM erneut verhandeln, um eine endgültige Zuweisung des 60-m-Bandes zu erreichen. Funkamateure in Neuseeland hatten seit dem 24. Oktober 2020 keinen Zugang mehr zum 60-m-Band. Der New Zealand Association of Radio Transmitters (NZART) war durch die neuseeländischen Verteidigungskräfte (NZDF) mitgeteilt worden, dass diese nicht bereit seien, eine weitere Verlängerung der 5-MHz-Versuchszuweisung zu genehmigen. Den neuseeländischen Funkamateuren war es bis dahin erlaubt, zwei Frequenzen im Band - 5353,0 kHz und 5362,0 kHz - als Teil eines "Versuchs" zu nutzen. Wie in weiten Teilen der Welt sind in Neuseeland staatliche Stellen und das Militär die primären Nutzer des 5-MHz-Bandes. Das Band dient ihnen sowohl zur taktischen Kommunikation innerhalb des Landes als auch zur Unterstützung der neuseeländischen Streitkräfte in Übersee. Darüber berichtet Tom Kamp, DF5JL.

 

 

Bisher stärkster Flareausbruch im Zyklus 25

 

Am Abend des 7. Mai schlug das Herz der Sonnenbeobachter weltweit höher: Die neue aktive Region 2822 hatte kurz nach 19:00 UTC einen Flare der Stärke M3.9 ausgelöst, den bisher stärksten im Sonnenzyklus 25. Ein Puls aus Ultraviolett- und Röntgenstrahlung verursachte einen Radio-Blackout über Nordamerika und Teilen der Karibik. Betroffen waren das 20-m-Band und die Bänder darunter. Gleichzeitig produzierte die Sonne einen starken Kurzwellen-Radio-Burst, den der US-amerikanische Astronom Thomas Ashcraft mit Hilfe seines Radioteleskops im ländlichen New Mexico oberhalb des 15-m-Amateurfunkbandes aufzeichnen konnte. Eine MP3-Datei ist über das Internet abrufbar MP3-Datei ist über das Internet abrufbar. Diese natürlichen Aussendungen werden durch Schockwellen verursacht, die in der Folge der Explosion durch die Sonnenatmosphäre schwappen. Darüber berichtet Tom Kamp, DF5JL.

 

 

Contest-Betrieb auf QO-100 ist möglich

 

Schon Anfang April hatte die AMSAT-DL auf dem Schmalband-Transponder von QO-100 ein Segment im oberen Mixed-Mode-Bereich für Contestbetrieb freigegeben. Der aktualisierte Bandplan weist dafür den Uplinkbereich von 2400,370 bis 2400,490 MHz und den Downlinkbereich von 10 489,870 bis 10 489,990 MHz aus. Die üblichen Richtlinien für den Schmalband-Transponder gelten weiterhin, das bedeutet: Man sendet nur mit so viel Leistung wie nötig und die maximale Bandbreite beträgt 2,7 kHz. Die offizielle Ausweisung des Contestbereichs gleicht einem Novum vor dem Hintergrund, dass bisher das ungeschriebene Gesetz bestand, keine Conteste über Satelliten abzuhalten. Das hat vor allem technische Gründe in Sachen geringer Bandbreite, kleine Batterien und leistungsschwacher Solarzellen. QO-100 bietet dagegen ausreichend technische Ressourcen. Einen ausführlichen Artikel zum Thema von Peter Gülzow, DB2OS, finden die Leser des AMSAT-DL-Journals im nä chsten Heft und auch auf der Webseite der AMSAT-DL Webseite der AMSAT-DL.