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Aktuelles aus dem Amateurfunk


Über 250 000 Schüler und Studenten sprachen bereits mit der ISS

 

Seit seinem Start im Jahr 2000 haben innerhalb des Programms "Amateur Radio on the International Space Station", kurz ARISS, schon über 250 000 Schüler und Studenten dank des Amateurfunkdienstes mit Raumfahrern an Bord der Internationalen Raumstation ISS Kontakt gehabt. Darauf wies Erik López von der US-Raumfahrtbehörde NASA in einem Online-Beitrag hin. Über 1000 Schulen und Organisationen in 57 Ländern haben bislang am ARISS-Programm teilgenommen. Während eines ISS-Überflugs sind Funksignale aus dem Orbit mit einfachen Mitteln auf der Downlink-Frequenz 145,800 MHz in FM frei empfangbar. Jeder ARISS-Funkkontakt mache dabei die tägliche Forschungsarbeit auf der Internationalen Raumstation in der Öffentlichkeit bekannter. So befassen sich Lehrer, Schüler sowie deren Eltern während einer mehrmonatigen Vorbereitungsphase umfangreich mit dem Leben und der Arbeit im Weltraum. Zudem hinterlasse der Funkkontakt mit den Raumfahrern bei den Schülern einen nachhaltigen Eindruck und nicht wenige würden sich daraufhin dafür entscheiden, ein technisch-naturwissenschaftliches Studium aufzunehmen. Die Beschäftigung mit dem Amateurfunk vermittele Grundlagen über drahtlose Technologien sowie über die für die Erforschung des Weltalls wichtige Satellitenkommunikation. Der Amateurfunkdienst sei so ein Wegbereiter für künftige Forscher und Techniker. Darüber berichtet der Hamburg-Rundspruch Nr. 6 mit Verweis auf eine Nachricht auf der Webseite der Zeitschrift FUNKAMATEUR Link.

 

 

Vier Länder erhalten Zuweisungen im 60-m-Band

 

In Tschechien, Neuseeland, Island und Argentinien haben Funkamateure gemäß der Beschlüsse der Weltfunkkonferenz 2015 (WRC-15) nun Zugang zum 60-m-Band auf sekundärer Basis. Nach ausführlichen Gesprächen mit der staatlichen Regulierungsbehörde haben tschechische Funkamateure eine neue 60-m-Amateur-Sekundärzuweisung von 5351,5 bis 5366,5 kHz erhalten. Die auf der WRC-15 beschlossene Zuteilung ist auf Einzelgenehmigungsbasis mit einer maximalen Leistung von 15 W EIRP begrenzt. Der neuseeländische Amateurfunkverband hat ausgehandelt, dass ZL-Funkamateure auf 60 m als sekundärer Nutzer ohne störende Beeinflussung der primären Nutzer eingeschränkt operieren dürfen. Der Betrieb konzentriert sich auf 5353 kHz und 5362 bis 5364 kHz mit einer maximalen Ausgangsleistung von 10 W EIRP. Die isländische Regulierungsbehörde wird nun den Zugang zur neuen 60-m-Zuteilung von 5351,5 bis 5366,5 kHz auf einer sekundären Basis mit einer maximalen Leistung von 15 W EIRP erlauben, hat jedoch die vorherigen experimentellen Lizenzprivilegien beendet. Auch argentinische Funkamateure können ab jetzt die neue 60-m-Sekundärzuteilung von 5351,5 bis 5366,5 kHz verwenden, mit einer regionalen maximalen Leistungsgrenze von 25 W EIRP.

 

 

EMV-Umfrage zum Grundrauschen

Auf der Webseite des DARC-EMV-Referates ist eine Umfrage zum Grundrauschen online gegangen. Die Mitarbeiter des EMV-Referates freuen sich über rege Teilnahme, um ein möglichst genaues Bild über die elektromagnetische Umgebung der Amateurfunkstationen der DARC-Mitglieder zu erhalten. Die Information ist für die Lobbyarbeit des DARC e.V. essenziell. Die Umfrage erhebt nicht den Anspruch einer wissenschaftlichen Forschungsarbeit, sondern dient dazu, eine Übersicht zu erhalten, wem wo und auf welchem Band der Funkverkehr durch nicht naturgegebene Störungen verleidet wird. Bitte beachten Sie beim Ausfüllen des Formulars Link folgende Hinweise: 1. Nur die Uhrzeit der Messung eintragen, nicht die Uhrzeit des Listeneintrags verwenden. 2. Bei verwendetem Gerät unbedingt darauf achten, dass der Vorverstärker ausgeschaltet ist und dass bei der Gerätebezeichnung nur der Gerätename steht, z.B. FT-991 oder TS-590. 3. Auf allen Bändern dieselbe Bandbreite verwenden. 4. Nur eine der drei Pegel-Spalten benutzen, bei S-Meter nur den S-Wert eintragen, z.B. 9 oder 910 für S9+10 dB.

 

 

41. GHz-Tagung am 17. Februar in Dorsten

Die 41. GHz-Tagung findet am 17. Februar in Dorsten statt. Sie beschäftigt sich mit dem Amateurfunkbetrieb auf Frequenzen oberhalb von 1,2 GHz. Die GHz-Tagung lebt von den zahlreichen Fachvorträgen und der Möglichkeit des persönlichen Gesprächs. Sie wird jedes Jahr von mehr als 200 Funkamateuren besucht, um über die neuesten Entwicklungen auf den GHz-Bändern zu diskutieren. Zudem wird hier jedes Jahr der DARC-UKW-Contestpokal verliehen. Die Tagung wird organisiert vom DARC-Ortsverband Herrlichkeit-Lembeck und dem DARC-Distrikt Westfalen-Nord. Unterstützt wird die GHz-Tagung durch die Volkshochschule Dorsten. Das Tagungsprogramm ist neben weiteren Informationen auf der Veranstaltungswebseite Link veröffentlicht.